Berliner Europastrategie: Städtepartnerschaftsvereine im Dialog mit dem Senat
Berlin, 27. Januar 2026 – Ein starkes Signal für die bezirkliche Partnerschaftsarbeit: Im Roten Rathaus trafen sich Vertreter Berliner Städtepartnerschaftsvereine mit der Senatskanzlei, um über die künftige Europastrategie des Landes Berlin und die zentrale Rolle der Bezirke zu beraten.
Auf Einladung von Staatssekretär Florian Hauer (Internationales) sowie der Referentin für Europa, Martina Petri, und Referatsleiter Thomas Honeck, fand ein konstruktiver Meinungsaustausch über die Einbindung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit in die Berliner Landespolitik statt.
Erfahrungsschatz der Vereine nutzen
Im Zentrum des Gesprächs stand die Frage, wie die langjährigen Erfahrungen der Städtepartnerschaftsvereine effektiv in die Europastrategie des Landes Berlin einfließen können. Für den Marzahn-Hellersdorfer Städtepartnerschaftsverein nahm die Vorsitzende Kerstin Rocktäschel teil, gemeinsam mit ihren Amtskollegen Sebastian Leskien (Steglitz-Zehlendorf), Daniel Wrobel (Spandau) und Bertil Wewer (Neukölln).
Die Vereinsvertreter betonten die Notwendigkeit, die Arbeit in den Bezirken sichtbarer zu machen und deren Wirkung zu stärken. Diese Einschätzung stieß auf breite Zustimmung: Auch im Kulturausschuss wurde die engagierte Arbeit der Vereine über alle Fraktionen hinweg ausdrücklich gelobt.
Vernetzung und Ausblick
Ein wichtiges Thema war zudem der kommende Städtepartnerdialog. Kerstin Rocktäschel nutzte die Gelegenheit, ihre Kollegen aus den anderen Bezirken bereits vorab einzuladen, um die bezirksübergreifende Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Eine offizielle Einladung wird hierzu in Kürze folgen.
Die vier Vereinsvorsitzenden vereinbarten, den angestoßenen Prozess eng zu begleiten. Ein Folgetreffen mit den Referenten und dem Staatssekretär ist bereits in Planung, um den Dialog fortzusetzen und konkrete Maßnahmen der Europastrategie abzustimmen.
Geschichtlicher Exkurs zum Abschluss
Abgerundet wurde der politische Termin durch eine Führung des Besucherdienstes durch das Rote Rathaus. Dabei erhielten die Teilnehmer tiefe Einblicke in die Historie des Hauses – von der Zeit der DDR bis hin zur Bedeutung des Gebäudes im heute wiedervereinten Deutschland.